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Was wir über Depressionen wissen müssen

Was wir über Depressionen wissen müssen - e-Hausarzt
sydney-sims/ unsplash

Depressionen sind eine schwere Gemütserkrankung. Sie verursacht Symptome, die das Fühlen, Denken und die Bewältigung alltäglicher Aktivitäten wie Schlafen, Essen oder Arbeiten beeinträchtigen. 

Damit eine Depression diagnostiziert werden kann, müssen die Symptome mindestens zwei Wochen lang vorhanden sein.

Einige Formen der Depression sind:

  • anhaltende depressive Störung (auch Dysthymie genannt) 
  • postpartale Depression, die viele Frauen nach der Geburt erleben 
  • psychotische Depression – wenn eine Person beunruhigende falsche Überzeugungen (Wahnvorstellungen) oder Halluzinationen hat
  • saisonale affektive Störung- trifft in den Wintermonaten auf
  • Die bipolare Störung -die Person erlebt extreme Niedergeschlagenheit aber auch extrem hohe - euphorische oder reizbare - Stimmungen, die "Manie" genannt werden.

Anzeichen und Symptome der Depression:

  • Anhaltend traurige, ängstliche oder "leere" Stimmung
  • Gefühle der Hoffnungslosigkeit oder des Pessimismus
  • Gereiztheit
  • Gefühle von Schuld, Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit
  • Verlust von Interesse oder Freude an Hobbys und Aktivitäten
  • Abnehmende Energie oder Müdigkeit
  • Langsameres Sprechen oder Bewegen
  • Gefühl der Unruhe oder Schwierigkeiten, still zu sitzen
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sich zu erinnern oder Entscheidungen zu treffen
  • Schlafschwierigkeiten, frühmorgendliches Aufwachen oder Überschlafen
  • Appetit und/oder Gewichtsveränderungen
  • Gedanken an Tod oder Selbstmord oder Selbstmordversuche
  • Schmerzen, Kopfschmerzen, Krämpfe oder Verdauungsprobleme, die keine eindeutige körperliche Ursache haben und/oder auch mit Behandlung nicht abklingen.

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Depressionen durch eine Kombination aus genetischen, biologischen, umweltbedingten und psychologischen Faktoren verursacht werden.

Depressionen werden in der Regel mit Medikamenten, Psychotherapie oder Kombination aus beidem behandelt. 

Wenn diese Behandlungen die Symptome nicht lindern, können eine Elektrokrampftherapie (EKT) und andere Hirnstimulationstherapien in Betracht gezogen werden.

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